Lions Club Marburg Logo

Neuste Bilder

Login

Der Lions Club Marburg

Der Lions Club Marburg besteht seit 1961 und ist der älteste Lions Club der Region. Aktuell hat der Lions Club Marburg 40 Mitglieder, ausschließlich Männer. Wir treffen uns immer am ersten Dienstag des Monats zu Clubabenden, an denen wir uns mit Vorträgen, Diskussionen und Gesprächen mit den unterschiedlichsten Themen auseinandersetzen. Auch der informelle Austausch ist uns wichtig. Deshalb führen wir regelmäßige Kaminabende durch, bei denen wir uns in privatem Rahmen treffen. Der Lions Club Marburg arbeitet enger mit dem Lions Club Marburg – Elisabeth von Thüringen, aber Projekt bezogen auch mit anderen Service-Clubs wie den beiden Marburger Rotarier-Clubs zusammen. Wichtig ist uns auch die Zusammenarbeit mit Lions Clubs in anderen Ländern. Diese organisieren wir in sogenannten Jumelagen. Aktuell unterhalten wir Partnerschaften mit den Lions-Clubs in Marburgs Partnerstadt Maribor und im englischen Bognor-Regis.  

Jugendjahre des Lions Club Marburg

Wie kam es dazu, dass in Marburg ein Lions Club gegründet wurde? Herr Dr. Reiter, ein Lion aus Wiesbaden, kam nach Marburg um hier die Leitung des Kreisveterinäramts anzutreten. Kein Wunder, dass er den Auftrag erhielt, hier einen neuen Lions Club zu gründen. Es fanden sich bald 6 - 8 Herren zusammen, welche die Idee „Wir Helfen“ sehr gut fanden und mit dem aktiven Clubleben sogleich auch begannen. Im Dezember 1960 waren endlich die zur Clubgründung notwendige Anzahl von15 Herren erreicht und im Oktober 1961 erfolgte die Clubgründung und Charterfeier in der alten Universitätsaula.

Der Gründungsvorstand setzte sich zusammen aus:
Präsident: Dr. Knud Schmidt-Diemel, Vice President: Kurt Daniel, Sekretär: Dr. Albert Reiter, Schatzmeister: Dr. Albert Reiter, Clubmaster: Otto Heuser.

Die Gründungsmitglieder waren:
Hans Bayer, Prof. Dr. Broder Carstensen, Kurt Daniel, Gerhard Daub, Dr. Jürgen Deutsch, Dr. Kurt Gaudlitz, Dr. Johann Georg Hasenkamp, Harald von Heyden, Hans Michaelis-Braun, Erwin Münscher, Dr. Heinz Rothmann, Dr. Horstmar Stauber, Claus-Heinz in der Stroth.

 

Wir legten großen Wert auf Diskussionen um ein gutes und rasches Kennenlernen der Mitglieder untereinander zu ermöglichen. Die Diskussionen wurden durch Referate angeregt. Wobei wir darauf achteten, dass diese Referate von Mitgliedern gehalten wurden. Relativ kurz nach dem Ende der Zeit des Nationalsozialismus mit all seinen Parallel- und Folgeerscheinungen gab es mehr als genug Themen, die eine Auseinandersetzung verlangten. Damit unsere Diskussionen lebhafter wurden gingen wir sehr bald so weit, auch unsere Damen zu allen Clubabenden einzuladen. Wenn man so will, haben wir dadurch Lions International vorgegriffen, indem wir schon damals unseren Club auch für die Damen öffneten.

Eine der Hauptaufgaben von Lions ist, dort zu helfen, wo es nötig ist und wo andere Organisationen versagen. Der erste Schwerpunkt unserer Aktivities lag damals bei der BLISTA, in dem wir Tonbänder für ihre Hörbibliothek besprachen. Gleichzeitig holte unter anderem jedes Mitglied einmal im Monat einen der Schüler an einem Sonntag zu sich nach Hause. Diese Unterstützung lief bis 1971-72.

Des weiteren führten wir Medikamentensammlungen durch, die nach Indien und Südamerika gingen. Durch Sachspenden halfen wir dem Waisenhaus Gertrudisheim. In den Jahren 1973 bis 1975 gingen größere Geldspenden an die Lebenshilfe Marburg.
Selbst wenn das soziale Netz in Deutschland sehr eng geknüpft ist, so gibt es auch heute noch immer wieder Bereiche, wo Hilfe benötigt wird. Diese Stellen zu finden und zu helfen, ist nach wie vor eine der wichtigsten Aufgaben von Lions.

Dr. Knud Schmidt-Diemel, Gründungspräsident Lions Club Marburg